Wer Leistung möchte muss zahlen
admin am 12. April 2010
Oftmals wird die Private Krankenversicherung (PKV) günstig beworben. Angeblich ist es möglich, dass man sich bereit ab 59 Euro in der PKV versichern kann. Doch in der Realität muss man sich häufig auf eine hohe Eigenbeteiligung einstellen und auch große Leistungseinbußen in Kauf nehmen.
Ohne Zweifel kosten privatärztliche Leistungen Geld. Dies werden Privatversicherte nur zu gerne bestätigen, da derjenige, der privatversichert ist, die Rechnung des Arztes zugestellt bekommt. Oftmals gibt es bei der Abrechnung mit der Versicherung Ärger, da nicht der komplette Rechnungsbetrag erstattet wird.
Die sogenannten Einsteigertarife der privaten Krankenversicherung sind der Hintergrund. Zur Neukundengewinnung werben viele Unternehmen mit günstigen Tarifen. Oftmals kommt dazu, dass auch bessere Leistungen als in der gesetzlichen Versicherung beworben werden. Doch genau diese günstigen Tarife versprechen wesentlich mehr als sie halten. Denn es gibt keinen Versicherer, der zu Billigpreisen hochwertige Leistungen anbieten kann. Durch die Beiträge der Versicherten müssen die Gesundheitskosten gedeckt werden.
Deshalb ist bei solchen Lockangeboten äußerste Vorsicht geboten. Die vermeidlich günstigen Tarife entpuppen sich nicht selten als Kostentreiber, da hohe Beitragssteigerungen an der Tagesordnung sind. Jedoch sind gerade für Laien die problematischen Tarife sehr schwierig zu erkennen.
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