Studenten in der privaten Krankenversicherung

admin am 15. April 2010

Die Studentenzeit ist wohl nicht nur die schönste, sondern auch die verantwortungsvollste Zeit. Man ist allein für sich und seine Gesundheit zuständig und damit auch für alles, das finanziell damit zusammenhängt. Somit bleibt es auch nicht aus, dass man sich mit Versicherungen beschäftigen muss.

Als Student kann man sich entscheiden ob man sich gesetzlich oder privat versichern lassen will. Schließt man eine studentische Krankenversicherung ab, hat man die Möglichkeit, sich bei der gesetzlichen Studentenversicherung zu versichern oder eine private Krankenversicherung Student zu wählen, man muss sich dann nur bereits vorher von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreien lassen.

Möglichkeiten

Studenten, die noch über die Familienversicherung mitversichert sind, müssen bis zum 25. Lebensjahr, wenn das Studium dann noch nicht abgeschlossen ist, in dieser bestehen bleiben. Nach Ablauf dieser Zeit muss man innerhalb von drei Monaten einen Antrag auf Befreiung einreichen. Dasselbe gilt für Studenten, die bislang bei ihren Eltern privat mitversichert waren. Auch diese müssen die Frist einhalten, um einen Befreiungsantrag von der gesetzlichen Krankenversicherung zu stellen. Ein wichtiger Punkt ist, dass man sich mit dem Eintritt in die Privatversicherung damit verpflichtet, in dieser zu bleiben, es sei denn, der nächste Arbeitgeber versichert gesetzlich. Bis dahin müssen aber, egal wie die eigene finanzielle Lage aussieht, die Beiträge beglichen werden.

Die wichtigsten Merkmale einer privaten Krankenversicherung

Tritt man als Student einer privaten Krankenversicherung bei, kann das eigene Kind oder die eigenen Kinder nicht beitragsfrei mitversichert werden, außerdem sind die Beiträge erheblich höher als bei einer gesetzlichen Versicherung, bei der bis zum 30. Lebensjahr oder 14. Fachsemester ein Studententarif gewährt werden kann. Zuzahlungen, zum Beispiel für Brillen, Kontaktlinsen und Medikamente, werden dafür meist gegeben. Wichtig ist auch, dass Frauen immer mehr bezahlen als Männer.

Private Ansprüche

Ob als Student oder als anderer Interessierter: Es muss immer abgewägt werden, welche Versicherungsart am besten zum eigenen Leben passt und vor allem, welche finanzierbar ist. Denn fällt einem als Student eine Geldquelle, zum Beispiel durch einen Nebenjob, weg, muss man trotzdem die Beitragsgebühren bezahlen und kann nicht wieder austreten. Es empfiehlt sich deshalb, einen unabhängigen Finanzberater zu Rate zu ziehen, der dann eine individuelle Kosten-Nutzen-Analyse erstellt. Zusätzlich sollte man sich selbst vorher ein wenig in die Materie einlesen und auch den Austausch suchen, am besten mit Mitstudenten, die bereits privat versichert sind oder dies zumindest vorhaben.

Ob die Vorurteile, dass manche Ärzte Privatpatienten besser und schneller behandeln wahr sind, mag jeder für sich selbst herausfinden. Fakt ist, dass es einige Ärzte gibt, die nur noch Privatpatienten behandeln. Ist man auf diese dringend angewiesen, ist eine Privatversicherung anzuraten.

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Ein Kommentar zu “Studenten in der privaten Krankenversicherung”

  1. campluxam 28. Februar 2011 um 19:06

    Hallo zusammen,

    nachwievor ist es so, daß man auch als Student mit der privaten Krankenversicherung erhebliche Beiträge sparen kann.

    Gruß
    Martin

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